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3. Juni 2020

Die richtige Ausrüstung entscheidet

Täglich sitze ich während Stunden am Computer. Auf der Suche nach der Ursache des immer wieder verspannten Nackens verhalf mir Nathanaël Wenger zur – auf den ersten Blick überraschenden – Lösung: ich brauchte eine neue Brille.

Bernhard Schneider am Hafen Rüschlikon mit YOU MAWO Brille. Bild: Erika Schmid

Über fünfzehn Jahre lang trug ich dieselbe Brille und es fiel mir schwer, mein Erscheinungsbild mit diesem diesbezüglich wichtigen Accessoire zu ändern. Doch der Nutzen für den Nacken ist verblüffend, denn ich sehe wieder scharf, ohne den Kopf schräg zu halten.

Die persönlichen optischen Geräte, die einen scharfen Blick sicherstellen, fügen sich zusammen in ein System aufeinander abgestimmter Komponenten: Dasselbe schmale Brillengestell, das ich in doppelter Ausführung besass, war die Basis, auf der die Sportbrille mit Clip für die Sicht auf Distanz, die geschliffene Sonnenbrille mit Gleitsicht und die Korrektur der Kontaktlinsen aufbauen. Ich sah mit diesem System gemäss Messung des Augenarztes zwischen 120 und 140 Prozent in die Ferne - und wenn eine Schrift zu klein war, konnte ich sie ohne Brille noch immer lesen. Alles kein Problem.

Das Problem lag woanders: bei der Gleitsicht. Auf mittlere Distanz verschob sich der optimale Sehbereich links und rechts, was unbewusst zu einer schrägen Kopfhaltung führte. Zudem war das Glas zu schmal, um alle Distanzen komfortabel abzudecken. Ich tat mir aber schwer mit einer grösseren Brille, deren höheres Gewicht ich scheute.

Nathanaël Wenger lernte ich im Forum Energie & Umwelt der Standortförderung Knonauer Amt kennen. Er leitet die Projektgruppe Naturnetz, für deren Kommunikation ich zuständig bin. Beruflich bedient er als Inhalber von Wenger Eyewear Optikgeschäfte in der ganzen Schweiz mit Brillenlabels und zusätzlich mit Kaiser Optik in Steinhausen auch Endkunden. Hierhin lud er mich ein, um mir zu zeigen, was ich nicht kannte und mich sogleich faszinierte: Brillen aus dem 3D-Drucker des Labels YOU MAWO.

Nun trage ich die exakt auf meine Kopfform optimierte, extrem leichte Brille - wie unsere Kameras mit Nikon-Gläsern bestückt. Überraschender Weise benötigte ich keinen Tag, um mich an die viel differenzeritere Gleitsicht zu gewöhnen. Zumindest vorderhand benötige ich nicht einmal eine Computerbrille. Und im Training stelle ich fest, dass die individuell optimierte Passform dazu führt, dass die Brille perfekt am Kopf hält.

www.wenger-eyewear.ch
www.kaiser-optik.ch

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